Wenn der Staat seine eigenen Beschäftigten ein halbes Jahr auf ihre Gehaltserhöhung warten lässt, ist das keine Haushaltsdisziplin - das ist Respektlosigkeit.
Die geplante Verschiebung der Besoldungsanpassung für Bayerns Beamtinnen und Beamte um ein halbes Jahr halten wir für ein völlig falsches Signal.
Während Tarifbeschäftigte ihre Erhöhung bereits im Frühjahr erhalten, sollen Beamtinnen und Beamte länger warten. Gerade in einer Zeit, in der der Staat dringend Fachkräfte braucht und Vertrauen stärken muss, ist das aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar: Wir brauchen mehr Menschen im Staat - nicht mehr Gründe, ihm fernzubleiben.
Uns haben dazu zahlreiche Schreiben und Rückmeldungen aus Verbänden und Gewerkschaften erreicht.
Die Kritik daran teilen wir ausdrücklich.
Der Staat verlangt Loyalität und Einsatz von seinen Beschäftigten - dann muss er selbst ein verlässlicher Arbeitgeber sein.
Ich habe deshalb einen Antrag in den Bayerischen Landtag eingebracht, der eine zeitgleiche Anpassung der Besoldung fordert:
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