3 Gründe, warum Du bei UpdateDeutschland dabei sein solltest

Vergangene Woche ging mit UpdateDeutschland ein bundesweites Zukunftslabor an den Start. Dabei werden innovative Lösungen für gesellschaftliche Zukunftsfragen entwickelt, getestet und breitflächig umgesetzt. Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung beteiligen sich daran. Und München ist mit dabei und reicht Herausforderungen* ein.

* Was ist eine Herausforderung?

„Herausforderungen sind konkrete Problemstellungen aus unserer Gesellschaft mit unbekannter Lösung. Somit sind sie mit einer ergebnisoffenen Herangehensweise verknüpft und regen an, Innovationen zu entwickeln und zu testen. Grundsätzlich können Herausforderungen zu allen Themen eingereicht werden, solange sie darauf abzielen, einen positiven Beitrag zur Gestaltung unserer Gesellschaft zu leisten.“

UpdateDeutschland

Für mich als grüne Wirtschaftspolitikerin sehe ich darin natürlich auch ganz begeistert das Potenzial für Gründungen von Social Start-Ups und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, denn genau dies ist ihr primäres Ziel: gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Exakt das brauchen wir für enkeltaugliche Geschäftsmodelle! Und konkrete Herausforderungen zu kennen, ist der erste Schritt und daher der ideale Nährboden.

Drei Gründe, warum ich beim Update dabei bin und es Euch ebenfalls ans Herz legen möchte:

  1. Herausforderungen existieren ja wahrlich genug: Ob es die teuren Mieten, die benötigte Verkehrswende, die Bekämpfung der Klimakrise oder von FakeNews sind. Innovative Lösungen sind herzlich willkommen. Und häufig existieren sie auch bereits, sind aber vor Ort noch unbekannt. Da UpdateDeutschland nicht nur neue Lösungen hervorbringen will, sondern auch Herausforderungen und vorhandene Lösungen miteinander matchen will, ist hier ein großes Potenzial von Wissenstransfer. Wir müssen nicht immer das Rad neu erfinden, aber gute Lösungen besser und schneller verbreiten und skalieren.
  2. Es ist doch so: Wir haben in vielen Fällen kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem. Ich erlebe es in meiner Stadtrats-Arbeit tagtäglich: Wir müssen uns dabei um sehr viele Detailfragen kümmern, die gerade die politische Arbeit häufig zäh und unsexy machen, aber das muss sein, genau da müssen wir durch. Und auch das erlebe ich immer wieder: Wenn wir viele Perspektiven, viele Akteure mit Anpacker-Gen zusammenbringen, dann ist das häufig der Ort „where the magic happens“. Denn dann wird aus dem häufigen Nebeneinander und vielleicht auch mal Frust, was nicht geht, ein Miteinander, besseres Verstehen und ein Zuwachs an Wissen, so dass wir gemeinsam Lösungen finden. Ich habe in meiner bisherigen Zeit als Stadträtin eins gelernt: It’s not about ideas, it’s about making ideas happen! Ideen kann man schnell mal haben. Der Weg zur Umsetzung – das wissen alle, die unternehmerisch oder künstlerisch, kreativ tätig sind – ist die Achillesferse und entscheidet über den Erfolg eines Projektes. UpdateDeutschland kann genau einen solchen Prozess einläuten und damit einen großen Schatz heben.
  3. Fragen stellen. Herausforderungen benennen, für die wir noch keine Lösung kennen. Unwissenheit offenbaren. Bereits der Kindermund weiß, dass das eine Erfolgsstrategie ist: „Wer nicht fragt bleibt dumm.“ In der politischen Kultur gelten derzeit noch andere Regeln. Denn all das gilt dann schnell als Schwäche. Welch ein Irrtum! UpdateDeutschland und ähnliche Initiativen können für die politische Welt eine schöne Krücke bieten, genau das zu tun und um Räume zu öffnen, in denen wir (auch überparteilich) an Lösungen arbeiten dürfen. Und als innovativ können wir uns damit auch noch labeln, ja besser geht’s ja gar nicht!

Überzeugt? Dann reiche noch bis 17. März eine Herausforderung ein, die Dir unter den Nägeln brennt und beteilige Dich beim Hackathon vom 19. bis 21. März!

Ich freue mich auf das gemeinsame Wirken!

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